Am 27. März ruft die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie zum 14. DGCH Organspendelauf in München auf. Der Lauf, an dem auch Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach teilnimmt, startet am Chinesischen Turm im Englischen Garten in München um 18 Uhr.
Das Thema Organspende geht uns alle an. Doch trotz der mit rund 84 Prozent überaus positiven Einstellung der Bevölkerung zur Organspende besitzen nur 36 Prozent einen Organspendeausweis. Um auf diesen Widerspruch aufmerksam zu machen und die Themen Organspende und Organtransplantation mehr in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, findet am Donnerstag zum 14. Mal der Organspendelauf statt.

Virtuell Mitlaufen ist möglich
Neben dem Präsenzlauf im Englischen Garten, der am Donnerstag, 27.3., mit Start und Ziel am Chinesischen Turm stattfindet und bei dem eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern den Organspendelauf auf vor Ort festgelegten Strecken (2,5 oder 5 km Walking / 2,5 km, 5 km oder 10 km Lauf) absolvieren kann, gibt es die Möglichkeit zum virtuellem Lauf.
Beim virtuellen Lauf können Läufer von Donnerstag, 27. März, bis einschließlich Sonntag, den 30. März 2025 über eine App am virtuellen Organspendelauf teilnehmen. Dabei läuft jeder Teilnehmer zu einer selbst gewählten Zeit auf seinem selbst ausgesuchten Streckenverlauf. Auch die Teilnehmer des virtuellen Laufs haben die Auswahl zwischen den oben genannten Streckenlängen. Die Lauf-App des Organspendelaufs registriert dann die gelaufene Distanz und teilt mit, wann das Ziel erreicht ist. Auf Basis der aufgezeichneten Daten können nach der Veranstaltung eine Ergebnisliste und Urkunden von jedem Teilnehmer heruntergeladen werden.
Auch die Gesundheitsministerin läuft mit
Zu den Teilnehmern gehört auch Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach. Die Ministerin, die mit der Nummer 8.178 an den Start gehen wird, erklärt ihre ungewöhnliche Rückenzahl:
„In Deutschland warten aktuell 8.178 Menschen auf ein lebenswichtiges Organ. Das ist bedrückend, denn viele Menschen sind eigentlich zur Organspende bereit. Dennoch hat nur ein Drittel der Deutschen einen Organspende-Ausweis. Mein Ziel ist, dass sich mehr Menschen mit dem Thema Organspende auseinandersetzen und frühzeitig eine Entscheidung treffen. Das wäre auch eine Entlastung für die Angehörigen. Denn wer zu Lebzeiten selbst für Klarheit sorgt, nimmt seinen Angehörigen die Last einer Entscheidung in schweren Stunden.“
Ein Teil der Startgebühren wird gespendet
Von den Startgebühren des Präsenzlaufes werden pro Teilnehmer 10€ sowie bei den virtuellen Läufen jeweils 5€ pro Teilnehmer an soziale Organisationen aus dem Bereich Organtransplantation gespendet.
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