Pünktlich zum 125. Jubiläum des Rekordmeisters von der Säbener Straße erscheint bei Prestel das Buch „Mia san mia – FC Bayern München: 125 Jahre“ von Christian Eichler. Darin beleuchtet der Sportjournalist den Weg des FC Bayern von den bescheidenen Anfängen bis heute und illustriert die FCB-Historie mit Tops und Flops, Triumphen und Tragödien Detailwissen und spektakulären, teils ungesehenen Fotos.
Als Schwabinger Kindl wurde der FC Bayern München am 27. Februar 1900 von Fußball-Enthusiasten im Café Gisela gegründet. 125 Jahre später sind die „Roten“, deren Vereinsfarben ursprünglich Blau und Weiß waren, mit 382.000 Mitglieder sowie 4.000 Fanclubs der größte Sportverein der Welt und zählen mit zig Titeln zum Goldstandard, an dem man sich im nationalen und internationalen Fußball messen muss. Der profilierte Sportjournalist Christian Eichler, geboren 1959 in Wanne-Eickel und als Junge Fan von Günther Netzer und Borussia Mönchengladbach, zeigt auf 272, reich bebilderten Hochglanzseiten, was den Mythos „Mia san Mia“ ausmacht: ein Mix aus sportlichem Erfolg, wirtschaftlicher Vernunft, sozialem Engagement und der Fähigkeit, nie langweilig zu werden – der FC Hollywood der 90er Jahre lässt grüßen.
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Gänsehautmomente für Bayern-Fans
Das Buch illustriert die FCB-Historie mit Tops und Flops, Triumphen und Tragödien Detailwissen und spektakulären, teils ungesehenen Fotos: Uli Hoeneß und Paul Breitner posieren in weißen Badehosen, Udo Lattek wirft seine Trainingshose nach der Meisterschaft 1987 jubelnden Fans im Olympiastadion zu und Walter Junghans hütet im Europapokal-Halbfinale 1981 vor dem legendären „The Kop“ in Liverpool seinen Kasten. Gänsehautmomente vom ersten Meistertitel 1932 bis zu elf Meisterschaften in Folge von 2013 bis 2023, vom dreifachen Triumph im Europapokal der Landesmeister in den 70er Jahren bis zum Sextuple 2020 werden in Bildern und kurzweiligen Texten wieder lebendig.
Eine Hommage an Sportfreunde von Sepp Maier bis Hansi Flick
Ebenso zeichnen kleine, menschliche Anekdoten diesen Verein aus, wie die des Friseurmeisters Alexander Kotter, der als Mitglied Nr. 1 en passant Gerd Müller und Bulle Roth entdeckte. Ein Schmankerl sind die Portraits der vierzig „Sterne des Südens“ aus 125 Jahren – eine Hommage an Sportfreunde von Sepp Maier bis Hansi Flick. Selbst wenn manche Ikonen, Tore, Aufstellungen und Statistiken fehlen, ist Eichlers Buch ein rot-weißes Kleinod aus Menschen, Bildern und Emotionen. Kalle Rummenigge bringt es im Buch auf den Punkt: „Wenn wir uns von den Herrgottsschnitzern in Oberammergau einen echten Bayern-Spieler schnitzen ließen, käme Thomas Müller heraus.“
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